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Hörverlust und Demenz

Wenn nicht nur das Gedächtnis nachlässt

Ein Hörverlust im Alter vollzieht sich in der Regel schleichend. Oft bemerken ihn die nächsten Angehörigen noch vor dem Betroffenen selbst, der sich an die leiser werdende Umgebung gewöhnt und / oder den Hörverlust nicht wahrhaben möchte. Hier geht oft wertvolle Zeit verloren, denn neueste wissenschaftliche Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem Hörverlust und dem Entstehen von Demenz.

Schwerhörigkeit im Alter

Generalisiert lässt sich festhalten, dass das Hörvermögen ab Mitte 50 nachlässt. Die typische Altersschwerhörigkeit geht auf eine Abnahme der Vitalität der Sinneshaarzellen im Innenohr zurück. Diese nehmen den Schall auf und wandeln ihn in elektrische Signale um, die anschließend ans Gehirn weitergeleitet und dort interpretiert werden. Verkümmern die Haarzellen, geht Schallinformation verloren – überwiegend im Bereich der hohen Frequenzen. Meist vollzieht sich dieser Prozess schleichend über einen langen Zeitraum hinweg.

Schwerhörigkeit steigert das Demenz-Risiko

Heute wissen wir: Selbst Personen mit nur einem leichten Hörverlust haben im Vergleich zu Normalhörenden ein wesentlich erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken. Je nach Grad des Hörverlustes kann das Risiko bis auf das Fünffache anwachsen. So beschreibt es eine wissenschaftliche Studie der John Hopkins Universität1. Aktuell werden die Zusammenhänge noch weiter erforscht.

Warum begünstigt Schwerhörigkeit die Entwicklung von Demenz?

Menschen mit einem Hörverlust ziehen sich häufig zunehmend aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Damit einher geht eine Reduktion der kognitiven Reizstimulation im Alltag. Fehlen diese Reize, hat unser Gehirn schlicht weniger zu tun. Oftmals nimmt in der Folge die Leistung des Gehirns allmählich ab, was bis zur oben beschriebenen Demenz führen kann.

Erschwerend kommt hinzu: Das Gehirn gewöhnt sich an das geringere Hörvermögen, was das Fortschreiten des Hörverlustes noch beschleunigt. Insofern gilt eine nicht versorgte Altersschwerhörigkeit heute als einer der Hauptrisikofaktoren für Altersdemenz und Altersdepression.

Gutes Hören ist wie Jogging fürs Gehirn

Daher raten Fachleute schon bei ersten Anzeichen von Hörverlust einen professionellen Hörtest  zu machen. Wird ein Hörverlust rechtzeitig erkannt und mit einem geeigneten Hörsystem  versorgt, kann das Risiko an Demenz zu erkranken signifikant reduziert werden.

Gut Hören nützt. Gut Hören schützt.

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